Referenzprojekt

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Biomasseverbrennungsanlage

Demonstrationsobjekt in Kleineichstädt (bei Querfurt)

 

Ziele des Projektes:

Strohverbrennung zur Erzeugung von Düngeaschen

Trocknungsanlage

Stromerzeugungsanlage

Montage- und Service-Center

Fertigstellung: 2003

 

Heizhaus im Ursprungszustand              

 Leistung: 5 MW Wärme

0,8 MW elektrische Leistung

4 MW Heizleistung

 

Wir danken allen Beteiligten, Forschungsinstituten, Agrarbetrieben für ihre Unterstützung.

 

Die Grundidee

 

Strohverbrennungsanlagen haben sich in jüngster Zeit durch Nichteinhaltung der Emissionsgrenzwerte als ökologischer Problemfall herauskristallisiert. Durch die Verbrennung kompakter, luftfeuchter Ballenteile findet eine unvollständige Verbrennung der Rauchgase statt. Ein weiteres Problem der Anlagen sind die zu geringen Temperaturfahrweisen und zu kurze Rauchgaswege. Der Schadstoff-ausstoß ist dementsprechend hoch und mit der bislang praktizierten Technologie nicht zu beherrschen.

 

Wolfgang Föhlisch setzt gemeinsam mit Forschungseinrichtungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien völlig neue Verbrennungs-konzepte um, wobei eine neue Art der energetischen Nutzung durch Kreislauf-prozesse gesichert wird. Die Biomasseverbrennungsanlage wird nach den Anfor-derungen der 17.BImSchV errichtet. 

 

Stroh- /Biomasseasche als Dünger 

Durch die hohen Getreide-Ernten hat die Düngung mit Stroh ein besonderes Ausmaß angenommen. Der Abbau des Strohs durch Mikroben erfolgt wegen des hohen Faser- und Holzstoffanteils sowie geringer Nährstoffgehalte nur langsam. Für überschüssige Strohmengen ist das Abbrennen eine zweckmäßige Alternative zur Einarbeitung. Allerdings darf durch Feuer und Rauch die Umwelt nicht gefährdet werden, weshalb die offene Strohverbrennung zunehmend verboten wird. Beim Abbrennen bleiben die im Stroh enthaltenen Nährstoffe (außer Stickstoff) als Asche mit Düngerwirkung enthalten. 

Umweltverträglichkeit 

Statistisch gesehen lassen sich in Deutschland rund 10% des Energieverbrauches durch Biomasse decken – mit Holzpellets oder –häcksel, Sägerestholz/ Baumrinde, Energiepflanzen (Getreide), Stroh, Schilf, Kuh- oder Hühnermist,... .

Bei der Verbrennung dieser Biomasse wird immer nur so viel Kohlendioxid frei, wie zuvor der Atmosphäre entzogen wurde. Der hieraus erzeugte Strom gilt deshalb als klimaneutral, was natürlich den Anforderungen des europäischen Klimaschutzziels entspricht.

 

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