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ICAT Engineering Halle - solutions for a small galaxy |
Sustainable Development Dieses Prinzip besagt, dass Ressourcen genutzt werden, aber diese in ihrer „quantitativen und qualitativen Integrität bestehen“ bleiben und eine Nutzung für weitere Generationen uneingeschränkt ermöglicht. Nachhaltigkeit gehört zu einer Kreislaufwirtschaft. BiomasseBiomasse ist gespeicherte Sonnenenergie. Sie gehört zu den regenerativen Energiequellen, weil sie sich in überschaubaren Zeiträumen erneuert. Biomasse ist der Oberbegriff für alle Substanzen, Abfallstoffe und Rückstände von Pflanzen und Lebewesen. Konkret spricht man von Holz, Stroh, schnell wachsenden Pflanzen, Algen sowie tierischen und menschlichen Exkrementen, Klärschlämme und organischen Abfällen. Strohverbrennungsanlagen eignen sich gut zur Verbrennung von Ganzpflanzengetreide (kein Drusch). Zur Auslegung von Biomasseheizwerken werden die Richtwerte der TA Luft und die Grenzwerte der 17.BImSchV (Müllverbrennung) herangezogen. Die Energie- und/oder Wärmegewinnung aus Biomasse stellt einen CO2-neutralen Prozess dar, da bei der Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie während des Wachstums von Pflanzen aus der Luft gebunden wurde. Weitere Vorteile sind: Schonung natürlicher und fossiler Ressourcen Verwertung von land-und forstwirtschaftlichen Reststoffen, Verminderung des Abfallvolumens Erhaltung und Bereicherung der Kulturlandschaft durch flächen-deckende Bewirtschaftung und Erhöhung der Artenvielfalt, Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Land Research & Development - Zeit für zündende Ideen Die Firma Wolfgang Föhlisch – Verbrennungsanlagen und Automatisierungstechnik (ICAT-Engineering) aus Halle/Saale setzt eine zukunftsrelevante Idee wirksam um. In der Zusammenarbeit mit dem ILK Dresden entsteht ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in dem gemeinsam zu Demonstrationszwecken eine Universalverbrennungsanlage errichtet wird, an der Verbrennungseigenschaften untersucht werden und eine enorme Reduzierung von Emissionsrückständen erfolgt. Hierzu soll ein Kreislaufverfahren integriert werden, dass die Verarbeitung von regenerativen Rohstoffen sichert und produzierte Energien mit hohem Wirkungsgrad nutzbar macht. Eine Biomasse-Verbrennungsanlage soll in Kooperation mit ansässigen Agrarbetrieben betrieben werden, in der nachwachsende Rohstoffe, wie Stroh und andere Biomassehäcksel verbrannt werden, um daraus Energie mittels eines ORC-Kraftwerkes zu erzeugen. Die Abwärme wird zum Betrieb eines Trockenwerkes genutzt und für umgebene Gebäude zur Versorgung mit Heizwärme versorgt. Der andere Teil geht dem Kreislauf als Prozesswärme wieder zu. Die ZukunftDer Energiemix in der Stromerzeugung wird sich künftig verändern. Die Zeitschrift „Umwelt“ äußert in einer Augabe: „...der Einsatz von Braunkohle, Steinkohle sowie die Strombereitstellung aus Kernenergie werden sinken... .“ In der Literatur stößt man auf drei Säulen der zukünftigen Energieversorgung:
1) Sonne/ erneuerbare Energie 2) Effizienz (in Nutzung verfügbarer Ressourcen) 3) Suffizienz (bewusste Entscheidung über Grenzen des Konsums). Gerade die Effizienz sollte zukünftig im Mittelpunkt stehen. Die Zukunftslösung für Industrie- und Entwicklungsländer liegt in der Anpassung auf regional vorhandene Ressourcen, die dezentral geschickt in ein Versorgungsnetz eingeflochten werden können. Ziele der Firma W. Föhlisch
ü Dezentralisierung, Beseitigungen am Ort des Aufkommens ü Entwicklung und Errichtung kleiner, rentabler Anlagen ü Anpassung von Anlagen auf regionale Bedingungen ü Errichtung einer Demonstrationsanlage zur Forschung ü Auslegung der Anlage nach bestmöglichen Emissionskriterien zur Reinhaltung der Luft
Dezentralisierung Dezentralisierung schafft Unabhängigkeit. Vor allem in ländlichen Regionen wird dieses Argument die Zukunft bedeuten. Windkraftanlagen schießen wie Pilze aus dem Boden. Auch in anderen Bereichen wird deutlich, dass riesige zentrale Anlagen (z.B. Müllverbrennungsanlagen und Kraftwerke) unkomfortabel sind. Einerseits sind es oft Energieschleudern, die bis zu zwei Drittel an Energie bei Wandlungsprozessen verlieren. Zum anderen ist die Auslastung großer Anlagen unsicher und damit eine optimale Anlagenfahrweise fragwürdig.
Dezentrale Anlagen können wirtschaftlich arbeiten, da sie variabel ausgelegt werden, Zeit und Transportwege sparen, die Versorgung mit Energien regional abdecken und Arbeitsplätze schaffen.
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